Hilft Schungit gegen elektromagnetische Felder (EMF)

Hilft Schungit gegen elektromagnetische Felder (EMF)? – Wissenschaftlich geprüft

Kurzfazit: Schungit kann unter Laborbedingungen elektromagnetische Wellen dämpfen, kleine Steine oder Schmuck bieten im Alltag jedoch keinen nachweisbaren EMF‑Schutz. Sinnvoller sind Abstandsregeln, reduzierte Funknutzung und bewusster Umgang mit Geräten.


Autor: Andreas Krobath – beschäftigt sich seit 2003 mit Schungit, Fachautor und Betreiber von Edelschungit.eu.
Transparenzhinweis: Ich vertreibe selbst Schungit-Produkte, daher ist mir eine besonders sachliche Darstellung ohne übertriebene Schutzversprechen wichtig.
Dieser Artikel erfolgt unabhängig auf Grundlage veröffentlichter Studien und materialwissenschaftlicher Literatur.

Jeder ist betroffen, denn jeden Tag umgibt uns unsichtbare Strahlung – von Smartphones, WLAN-Routern oder Stromleitungen – ohne dass wir sie spüren. Viele Menschen suchen daher nach Möglichkeiten, ihr Zuhause bewusster zu gestalten und eine angenehmere Atmosphäre zu schaffen. Schungit wird traditionell eingesetzt, um Räume ästhetisch zu bereichern und das persönliche Wohlbefinden zu unterstützen, ohne auf physikalische Abschirmung zu vertrauen.

schungit faq

Was sind elektromagnetische Felder (EMF)?

EMF entstehen überall dort, wo elektrische Geräte betrieben werden – z. B. bei Smartphones, WLAN-Routern oder Stromleitungen. Mobilfunk arbeitet im Bereich der sogenannten nicht-ionisierenden Strahlung, die nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht genügend Energie besitzt, um DNA direkt zu schädigen.

Internationale Fachorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und nationale Strahlenschutzbehörden bewerten EMF regelmäßig. Unterhalb der geltenden Grenzwerte gilt Mobilfunkstrahlung als gesundheitlich nicht gesichert schädlich. Wer gesundheitliche Beschwerden mit EMF in Verbindung bringt, sollte sich an ärztliches oder umweltmedizinisches Fachpersonal wenden.

Schungit und EMF – wissenschaftlicher Stand

Schungit ist ein kohlenstoffreiches Gestein aus Karelien, das unter anderem Fullerene (C60, C70) enthält. In der Materialforschung zeigen diese Moleküle interessante Eigenschaften in Bezug auf Elektronenaufnahme. Dies wird gelegentlich als Grundlage für die Annahme genutzt, dass Schungit EMF, Elektrosmog oder Strahlung „neutralisieren“ oder „abschirmen“ könnte.

Laborstudie zur elektromagnetischen Abschirmwirkung (2021)

In einer peer-reviewten Studie (Antonets et al., 2021, Current Applied Physics) wurde die Abschirmwirkung ultradünner Schungitplatten im Frequenzbereich von 100 kHz bis 40 GHz untersucht.

  • Hoher Kohlenstoffanteil: stärkere Reflexion elektromagnetischer Wellen
  • Mittlerer Kohlenstoffanteil: höhere Absorption der Strahlung
  • Messbare Abschirmwirkung bei ausreichender Materialdicke und Flächenabdeckung

Wichtig: Diese Ergebnisse stammen aus Laborbedingungen. Kleine Steine, Schmuckstücke oder Handyaufkleber zeigen in der Praxis keine nachweisbare Abschirmwirkung.

  • Keine belastbaren Humanstudien zur EMF-Reduktion durch Schungit
  • Keine reproduzierbaren Messungen kleiner Alltagsgegenstände
  • Laborbefunde betreffen Materialeigenschaften, nicht Wohnraumsituationen

Überblick: Was zeigen Studien zu Schungit und EMF wirklich?

Untersuchungsart Ergebnis Einordnung
Materialanalyse (Fullerene) Elektronenaufnahme möglich Grundlagenforschung, keine EMF-Abschirmung im Alltag
Tier- und Zellstudien Teilweise Effekte beschrieben Nicht auf Menschen übertragbar
Messung im Wohnraum Keine signifikante Reduktion Subjektive Wahrnehmung möglich

Praktische Tipps für Anwender

Auch ohne belegte Abschirmwirkung können folgende Maßnahmen sinnvoll sein, um EMF-Exposition zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern:

  • Abstand wahren: Handys, Tablets oder WLAN-Router nicht direkt am Körper aufbewahren.
  • WLAN nur bei Bedarf: WLAN nachts deaktivieren oder gezielt abschalten.
  • Kabel statt Funk: Ethernet-Verbindungen bevorzugen, Bluetooth reduzieren.
  • Raumgestaltung: Elektrische Geräte so platzieren, dass Schlaf- und Arbeitsbereiche möglichst frei von Strahlungsquellen bleiben.
  • Schungit bewusst einsetzen: Als Dekoration, Pyramiden, Platten oder Schmuck – für subjektives Wohlbefinden, ohne auf Wirksamkeit gegen EMF zu vertrauen.
  • Regelmäßige Pausen: Mobilgeräte zeitweise ausschalten oder auf Flugmodus stellen, um EMF-Exposition zu verringern.

Warum berichten Menschen positive Effekte?

Viele Anwender empfinden Räume als ruhiger oder angenehmer, wenn sie Schungit verwenden. Diese subjektiven Wahrnehmungen können entstehen durch:

  • Erwartungshaltung (Placebo-Effekt)
  • Bewussteren Umgang mit elektronischen Geräten
  • Ästhetische oder dekorative Wirkung

Diese Effekte sind persönlich nachvollziehbar, stellen aber keinen wissenschaftlich belegten EMF-Schutz dar.

Zusammenfassung: Hilft Schungit gegen EMF?

  • Laborergebnisse zeigen, dass ultradünne Schungitplatten elektromagnetische Wellen reflektieren oder absorbieren können.
  • Im Alltag haben kleine Schungitsteine, Schmuck oder Dekor keine messbare Schutzwirkung.
  • Praktische Tipps wie Abstand, Kabelnutzung oder gezieltes Ausschalten von Geräten bieten nachweislich Reduktion der EMF-Exposition.
  • Schungit kann als traditionelles oder dekoratives Mittel das subjektive Wohlbefinden fördern, ersetzt jedoch keine technische Abschirmung.

Quellen & Studien

  • Antonets, I. V.; Golubev, Y. A.; Shcheglov, V. I.; Sun, S. (2021): Electromagnetic shielding effectiveness of lightweight and flexible ultrathin shungite plates. Current Applied Physics, 29, S. 97–106. DOI: 10.1016/j.cap.2021.06.008
  • World Health Organization (WHO). Electromagnetic fields and public health: mobile phones. Factsheet No. 193, 2021.
  • International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) Guidelines, 2020.
  • Kritische Übersichtsarbeit: Balmori, A. (2016). The impact of electromagnetic fields on wildlife. Pathophysiology, 23(3), 257–268.
  • Weiter Studien zu Schungit gibt es auf unserer Seite: Schungit Studien, klick auf Link.

Vielleicht noch ein Video das die Anwendung von Schungit bei EMF zeigt – gemessen wurde mit einem Elektrosmog-Messgerät ( EMF Messgerät ) in unserem Fall ein Gerät der Firma Liumy ( Liumy LM7001 ):

Hinweis: Dieser Artikel dient der sachlichen Information und ersetzt keine medizinische oder strahlenschutzfachliche Beratung.

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Die kommenden Artikel beantworten jede Frage ausführlich und seriös.

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