Schutz vor 5G-Strahlung und Elektrosmog: Risiken elektromagnetischer Felder (EMF) und wie man sich schützt
Während viele Wissenschaftler die Gefahren elektromagnetischer Felder längst als bewiesen ansehen, werden diese von der Industrie oft bestritten. Mit der Einführung der 5G-Technologie rückt der Schutz vor Strahlung und Elektrosmog zunehmend in den Fokus. Doch welche Gefahren bergen elektromagnetische Felder, und wie können Sie sich effektiv schützen?
Die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit
Elektromagnetische Strahlung, die durch elektrische Geräte, Mobiltelefone und Sendemasten erzeugt wird, kann gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Studien zeigen, dass Elektrosmog unter anderem das Krebswachstum fördern und die Wirksamkeit von Medikamenten beeinträchtigen kann. Die immer weiter verbreitete drahtlose Technologie trägt dabei erheblich zur Strahlenbelastung bei.
Insbesondere hochfrequente Trägerwellen, die etwa für die Übertragung von Datenpaketen per Smartphone genutzt werden, stehen im Fokus der Forschung. Wissenschaftler warnen vor den möglichen gesundheitlichen Folgen und betonen die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen gegen 5G-Strahlung und Elektrosmog.
Warum Schutz vor 5G-Strahlung und Elektrosmog wichtig ist
Die Intensität elektromagnetischer Strahlung ist heute bis zu 200 Millionen Mal höher als vor 100 Jahren. Insbesondere durch die explosionsartige Verbreitung von drahtloser Technologie sind wir einer konstanten Strahlenbelastung ausgesetzt. Mehrere Studien zeigen, dass Elektrosmog den Körper auf zellulärer Ebene beeinflusst, indem er natürliche Kommunikationsprozesse stört. Dies kann biochemische und physiologische Prozesse aus dem Gleichgewicht bringen, was zu Krankheiten führen kann.
Hormonelle Auswirkungen
Elektromagnetische Strahlung beeinträchtigt die Funktion der Zirbeldrüse, die für die Produktion von Melatonin verantwortlich ist. Dieses Hormon reguliert nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern hat auch wichtige Schutzfunktionen:
- Schlafstörungen und ein geschwächtes Immunsystem können durch eine reduzierte Melatoninproduktion entstehen.
- Erhöhtes Krebsrisiko: Melatonin wirkt als natürlicher Krebsschutz. Eine gestörte Produktion kann das Krebswachstum fördern.
Auch andere Hormone wie Östrogen, Testosteron, Adrenalin und Cortisol können durch elektromagnetische Felder beeinflusst werden. Dies führt zu einem erhöhten Stressniveau, hormonellen Ungleichgewichten und einem potenziell erhöhten Risiko für hormonabhängige Krebserkrankungen.
Gefahren durch Nahfeldstrahlung
Besonders gefährlich ist die Nahfeldstrahlung von Smartphones und anderen Geräten, die in einem Radius von etwa 15–18 Zentimetern wirkt. Diese Strahlung entsteht durch die Sendeleistung, die benötigt wird, um ein Signal an entfernte Stationen zu übertragen. Smartphones und ähnliche Geräte können daher Körper- und Gehirnfunktionen unmittelbar beeinflussen.
Schutzmaßnahmen gegen 5G-Strahlung und Elektrosmog
1. Strahlungsarme Geräte nutzen
Achten Sie auf den SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate) Ihres Smartphones. Die Verbraucherzentrale empfiehlt einen Wert von unter 0,6 Watt pro Kilogramm. Geräte mit niedrigeren SAR-Werten sind weniger belastend für den Körper.
2. Vorsicht im Nahbereich
- Nutzen Sie kabelgebundene Headsets oder die Freisprecheinrichtung, um die Nahfeldstrahlung vom Kopf fernzuhalten.
- Halten Sie das Handy nicht direkt am Ohr, während die Verbindung aufgebaut wird.
- Vermeiden Sie Gespräche in Fahrzeugen oder Zügen, da die Strahlung hier durch Reflexion verstärkt wird.
3. Gute Verbindungen bevorzugen
Eine stabile Verbindung erfordert weniger Sendeleistung. Nutzen Sie das Handy bevorzugt bei gutem Empfang, um die Strahlenbelastung zu minimieren.
4. Nutzung von Schutzmaterialien
Schungit, ein natürlicher Schutzstein mit besonderen Eigenschaften, wird zur Neutralisierung schädlicher Strahlung eingesetzt. Flache Schungitplatten können an Smartphones oder Laptops angebracht werden, um die Strahlung zu reduzieren. Auch Anhänger aus Schungit sind beliebte Schutzmaßnahmen.
Einfach umsetzbare Tipps für den Alltag
- Elektrische Geräte abschalten: Ziehen Sie Stecker von Geräten, die nicht in Gebrauch sind, um die Strahlenbelastung zu reduzieren.
- Kabelgebundene Alternativen verwenden: Verzichten Sie auf kabellose Geräte, wo immer möglich, und greifen Sie auf strahlungsarme Festnetztelefone zurück.
- Kinder schützen: Begrenzen Sie die Handynutzung von Kindern, da diese empfindlicher auf elektromagnetische Felder reagieren.
Die Risiken elektromagnetischer Strahlung sind ernst zu nehmen. Durch einfache Schutzmaßnahmen und bewusste Nutzung elektronischer Geräte können Sie die Belastung reduzieren und Ihre Gesundheit schützen. Besonders mit der Einführung von 5G ist es wichtiger denn je, sich über die Auswirkungen und Schutzmöglichkeiten zu informieren.
Kommen wir nun zum Schungit-Gestein, auch Shungit oder Edelschungit genannt.
Schungit und Elektrosmog – traditionelle Anwendung & aktuelle Einordnung
Schungit ist ein natürlich vorkommendes kohlenstoffreiches Gestein aus der Region Karelien in Russland. In der traditionellen Anwendung und in der energetischen Praxis wird Schungit häufig im Zusammenhang mit elektromagnetischen Umwelteinflüssen wie Elektrosmog oder moderner Funktechnik thematisiert.
In Labor- und Materialstudien wurde untersucht, wie kohlenstoffbasierte Materialien – darunter auch Schungit – elektromagnetische Felder beeinflussen können. Diese Untersuchungen beziehen sich jedoch auf physikalische Materialeigenschaften unter kontrollierten Bedingungen und lassen keine Rückschlüsse auf eine gesundheitliche Schutzwirkung beim Menschen zu.
Konzepte wie Biofeld, Vitalfeld oder sogenannte Torsionsfelder stammen aus energetischen und theoretischen Modellen und sind wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Sie werden in diesem Kontext ausschließlich als traditionelle bzw. energetische Betrachtungsweise verwendet.
Die Zusammensetzung von Edel-Schungit
Edel-Schungit ist eine seltene Variante des Schungitgesteins mit einem sehr hohen Kohlenstoffgehalt von etwa 90–98 %. Charakteristisch ist der natürliche Anteil an Fullerene-Strukturen (z. B. C60), die in der Materialforschung intensiv untersucht werden.
Diese Eigenschaften machen Edel-Schungit aus mineralogischer Sicht besonders interessant. Aussagen über energetische oder harmonisierende Effekte basieren jedoch auf traditioneller Nutzung und subjektiven Erfahrungsberichten, nicht auf klinischen Studien.
Traditionelle und praktische Nutzung im Alltag
In der Volkskunde sowie in modernen energetischen Anwendungen wird Schungit auf unterschiedliche Weise eingesetzt, beispielsweise:
- als Pyramide, Würfel oder Platte im Wohn- oder Arbeitsumfeld
- als Schmuckstück (Anhänger, Armband) zur bewussten Auseinandersetzung mit Achtsamkeit und Erdung
- als Begleiter bei Meditation oder Entspannungsübungen
Diese Anwendungen dienen nach traditioneller Vorstellung der Harmonisierung des persönlichen Umfelds und der subjektiven Wahrnehmung von Ausgeglichenheit. Eine technische Abschirmung oder messbare Reduktion von 5G- oder EMF-Strahlung am Menschen ist wissenschaftlich nicht belegt.
Einordnung der Eigenschaften von Schungit
Schungit zeichnet sich durch seine stabile mineralische Struktur und seinen hohen Kohlenstoffanteil aus. In der energetischen Praxis wird ihm eine ausgleichende und stabilisierende Wirkung zugeschrieben. Diese Zuschreibungen beruhen auf traditioneller Nutzung, Erfahrungswerten und persönlichen Wahrnehmungen.
Wissenschaftliche Studien bestätigen physikalische und chemische Eigenschaften des Materials, nicht jedoch eine medizinische oder gesundheitsbezogene Wirkung beim Menschen.
Fazit
Schungit wird traditionell und energetisch als Begleiter zur bewussten Gestaltung von Ruhe, Achtsamkeit und persönlichem Wohlbefinden genutzt. Er ersetzt weder technische Schutzmaßnahmen noch medizinische oder therapeutische Anwendungen.
Alle genannten Wirkungen beziehen sich auf traditionelle Konzepte und subjektive Erfahrungen. Weitere rechtliche Hinweise finden Sie in unseren
rechtlichen Hinweisen.